Festgeld oder auch Termingeld bzw. Termineinlagen
Termingeld oder Termineinlagen sind Festgeldanlagen, die für eine befristete Zeit angelegt werden.
Es werden zwei Typen von Festgeldanlagen unterschieden:
Festgeldangebote, welche eine feste Laufzeit haben. Am Ende der Laufzeit können sie entweder als Sichteinlage weitergeführt werden oder aber prolongiert (verlängert) werden. Bei Prolongation gilt meist der aktuelle Zinssatz.
Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit gutgeschrieben.
Kündigungsgelder haben eine festgelegte Kündigungsfrist. Eine Verfügung der Gelder ist damit erst nach Kündigung und Ablauf der Kündigungsfrist möglich.
Beim Kündigungsgeld ist der Zinssatz variabel, sofern vertraglich nicht anders festgelegt. Die Zinsen werden nach Kündigung oder Fälligkeit gutgeschrieben.
Vorzeitige Kündigung
Eine vorzeitige Verfügung über Termineinlagen ist in der Regel nicht möglich. Allerdings können die Einlagen beliehen werden. Viele Banken lassen jedoch aus Kulanz eine vorzeitige Verfügung gegen Zahlung von Vorschusszinsen zu.
Bedeutung
Die Bedeutung von Termingeldern und insbesondere von Kündigungsgeldern ist mittlerweile etwas zurückgegangen. Termingelder unterliegen (in der EU) der Mindestreservepflicht. Für Banken ergibt sich im Vergleich zu Sichteinlagen eine bessere Disponierbarkeit und eine bessere Verwertbarkeit für die Kreditvergabe.
Wie funktioniert die Festgeldanlage?
Bei der Festgeldanlage leiht man der Bank für einen fest vereinbarten Zeitraum Geld und man erhält dafür natürlich Zinsen. Da man seine Einlagen erst nach Ende der vereinbarten Laufzeit zurück bekommt, belohnen die Banken diese Festgeldanlagen mit deutlich höheren Zinsen. Bei Laufzeiten zwischen 3 und 60 Monaten gibt es derzeit Zinssätze zwischen 5 % und bei Top Festgeldanlagen bis zu 6 %. Die Festgeldanlage ist zwar eine der konservativeren Anlagemöglichkeiten, bietet aber den Vorteil der absoluten Sicherheit, bei deutlich höheren Zinsen wie z.B. auf dem Sparbuch.
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